Chronik der Esterer Giesserei und Maschinenfabrik
- 1862 legte Josef Esterer in Altötting den Grundstein für die Firma Esterer. Er erbaute unter Ausnutzung der Wasserkraft des Mörnbaches eine Werkstätte und Gießerei, führte Reparaturarbeiten an landwirtschaftlichen Geräten durch und stellte Teile für Mühlen und Sägewerke her.

- 1873 übernahm sein Sohn Andreas Esterer die Geschäftsleitung. Die Fertigungsanlagen wurden erweitert und Gatter, Dresch- und Dampfmaschinen wurden in das Fertigungsprogramm aufgenommen.
- 1900 erfolgte die Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft (erste AG im Land Bayern). Es wurden damals bereits 290 Belegschaftsmitglieder beschäftigt.

- 1946: Die schwierige Situation bei Kriegsende stellte die Vorstände Dipl. Ing Fritz Esterer und Dipl. Ing. Max Esterer vor große Umstrukturierungsaufgaben, die erfolgreich gelöst wurden.
- 1959 wurde der Lokomobilbau und 1970 die Landmaschinenfertigung eingestellt.
- 1982 wurde organisatorisch und rechtlich die Gießerei aus der Esterer AG ausgegliedert und firmiert seither als Esterer Giesserei GmbH. Inzwischen entwickelte sich die 100%-ige Tochter der Esterer AG zu einer modernen, leistungsfähigen Kunden-Gießerei.
- 1991: Esterer Giesserei Werk Wurzen GmbH, ein ebenfalls moderner, leistungsfähiger Gießereibetrieb in Sachsen, kam als Ergänzung des Produktionsprogrammes als weitere Tochter zum Esterer-Konzern.
- 2007: Die Esterer AG verkauft die Esterer WD GmbH (EWD) an die Gebr. Linck Maschinenfabrik Gatterlinck GmbH & Co KG. An der Seite der Linck Holzverarbeitungstechnik GmbH ist EWD jetzt optimal positioniert für die neuen Herausforderungen des Weltmarktes für Sägetechnologie.
- 2007: Im Zuge dieser Veränderung wurde auch der Verkauf der Giessereien von der ESTERER AG auf den Weg gebracht.
- 2008: Zum 01. Mai werden die beiden Gießereien komplett unter dem Dach der LATO GmbH selbstständig und sind für die Herausforderungen der Zukunft unter dem Motto „Innovationen aus einem Guss“ optimal positioniert.
